Simone lehnt an einer Wand, die voll beklebt ist mit vielen verschiedenen Zeichnungen in mehrern Reihen. Sie rägt ein schwarzes schulterfreies schwarzes Oberteil und einen blauen Rock. Sie trägt eine Brilel un hat mittellanges gewelltes Haar.

Ausstellung "Journal Intime"

Mein persönlicher Rückblick

Lieber Blog,
nun ist die Ausstellung „Journal Intime“. Vom 1. Bis 22. August 2026 stellten wir zum Thema „Tagebücher“ aus im Archiv Massiv auf der Spinnerei Leipzig. Ganz im Sinne des Tagebuchs hier meine Gedanken zur Ausstellung in Notizen zusammengefasst.

Im Tagebuch zur Ausstellung schrieb ich:

Handgeschriebener Text auf einem Blatt Papier: „Abbau meiner Wand. Wehmut, Erleichterung, neue Energie, Frohsinn, Optimismus, Unsicherheit. Aber auch Klarheit und direkte Richtung.“
„Abbau meiner Wand. Wehmut, Erleichterung, neue Energie, Frohsinn, Optimismus, Unsicherheit. Aber auch Klarheit und direkte Richtung.“
Aufgeklapttes Notizbüchlein. Darin der unten genannte Text und eine Skizze. Darin sieht man mehrere Personen am unteren Rand. Sie schauen nach oben in ein Schaufenster. Darin ist ein aufgeklapprtes Buch, in das ein Stift gerade etwas hineinschreibt.
„Wehmut: Wir haben dieses Schaufenster bekommen. Unser Thema war schön sichtbar. Nun ist Schaufenster weg. Das stimmt wehmütig.“
Aufgeklapttes Notizbüchlein. Darin der unten genannte Text und eine Skizze. Darin sieht man Simone, wie sie mit leuten redet, schreibt, sich umschaut, aufs Handy schaut udn sachreibt, am rechner arbeitet
„Erleichterung: So viel los während der Ausstellung. So viel gemacht: Mit so vielen Leuten geredet, gechattet, telefoniert, organisiert, präsentiert, nachgedacht, mitgedacht, auf- und abgebaut, dagewesen, guten Eindruck gemacht, geschrieben und gepostet und auch einfach gefreut. Das ist jetzt vorbei. Puh!“
Aufgeklapttes Notizbüchlein. Darin der unten genannte Text und eine Skizze. Darin sieht man Simone einmal, wie sie mit ausgestreckten Beinen und Armen in die Luft springt. Dabei schaut sie fröhlich nach vorne.
„Neue Energie: Ich kann Menschen was Wertvolles mitgeben. Ich kann mit meiner Energie begeistern. Mein persönliches Thema ist relevant auch für andere. Das motiviert mich, das Thema mehr sichtbar zu machen.“
Aufgeklapttes Notizbüchlein. Darin der unten genannte Text und eine Skizze. Darin sieht man 5 Personen, wie sie in einer Reihe stehen, sich gegenseitig oben die Hände halten und lachen und nach vorne schauen.
"Frohsinn: heißt auch Stolz, wir haben gemeinsam schnell etwas Besonderes und Neues auf die Beine gestellt. Wir haben es geschafft, weil wir viel Erfahrung haben und großes Netzwerk, weil wir Profis sind und wissen, was wir wollen. Das bestätigt mich (und uns) in unserer künstlerischen Identität.
Aufgeklapttes Notizbüchlein. Darin der unten genannte Text und eine Skizze. Darin sieht man eine Person, wie sie lächelnd durch eine weit geöffnete Tür hunausgeht. Draußen sieht man einen weiten Horizont und eine Sonen scheint.
"Optimismus: mit der richtigen Energie + Haltung klappt das, was man will. Türen zu neuen innovativen Projekten haben sich geöffnet. Neue Möglichkeiten + Perspektiven sind nicht nur sichtbar, sondern auch schon fassbar."
Aufgeklapttes Notizbüchlein. Darin der unten genannte Text und eine Skizze. Darin sieht man ein aufgeklapptes Notizbuch in der Mitte. Ein Stift schreibt darin. Drum herum ist Dunkelheit.
"Unsicherheit: Weil der Raum um das Tagebuchschreiben, noch unklar wo platziere ich es in mitten meiner vielen anderen Tätigkeiten. Wie positioniert sich das Tagebuch schreiben auf dem Markt? Einige noch unbefangener Felder mit Abenteuercharakter."
Aufgeklapttes Notizbüchlein. Darin der unten genannte Text und eine Skizze. Darin sieht man eine Glühbirne mit Brille und Gesicht. Sie strahlt.
„Klarheit + direkte Richtung: Was kann und will ich geben? Wo kann ich (hin)leuchten?“
Aufgeklapttes Notizbüchlein. Darin der unten genannte Text und eine Skizze. Darin sieht man eien berglandschaft. Auf dem Berg in der Mitet steht eine Figur mit Rucksack neben einer Fahne, die auf der Bergspitze ist.
„Meilenstein/Markierung/Entscheidender Punkt: Die Ausstellung ist ein Meilenstein, den man feiert, an dem man sich neu orientiert und weiterblickt. Nun stellt sich die Frage: in welche Richtung gehe ich jetzt?“

Und hier noch ein paar Eindrücke aus der Ausstellung:

Foto eines sehr hohen Ausstellungsraums mit weißen Wänden und großen Industriefenstern. Im Vordergrund steht ein älterer Mann vor einer antiken weißen Vitrine. Er spricht gerade und hält ein Blatt dabei in der Hand. Daneben und dahinter stehen sehr viele Leute und hören ihm dabei zu. Im Hintergrund an einer großen Wand sind viele Zeichnungen an der Wand geklebt. In der Mitte des Raumes stehen Vitrinen mit vielen Büchern und Zeichnungen gefüllt.
Vernissage. Helmut Brade hält die Eröffnungsrede.
Vor einer hohen Wand sind 4 Leute und lesen die Seiten, die die Wand voll bedecken. Eine Person kniet, eine sitzt auf einem Kissen, eine steht, eine steht auf einer Leiter.
Besucherinnen vor meiner Wand
Drei Reihen A4-Blätter mit vielen verschiedenen Zeicnungen hängen an einer Wand. Die meisten sind schwarz-weiß. In der untersten Reihe sind drei farbige Zeichnungen. Alle Seiten sehen unterschiedlich aus mit verschjiedenen Stilen und Layouts. Ieihe ist jeweils ein neongelber Pfeil mit Tape geklebt. Auf dem oberen steht 2024, auf dem mittleren 2025 udn auf dem untersten 2026.
Detail aus meiner Wand.
Einer Besucherin betrachtet die aufgeklebten Kopien an einer Wand. Man sieht sie von hinten. Sie hat hochgesteckte, glatte dunkelblonde Haare, ein gelb, schwarz gemustertes Oberteil und eine schwarze Hose. Die Kopien an der Wand bestehen aus schwarz-weiß, Zeichnungen und Fotos von Gegenständen. In ganz groß auf A1 oben an der Wand ist eine große abstrakte Zeichnung mit mehreren menschlichen Körpern, die zusammen eine abstrakte Formen bilden. Daneben zwei weitere großformatige Plakate, auf denen eine Hand das Wort Action in der DDR Esthetik aufschreiben. Rechts im Vordergrund ist angeschnitten einer blaue, große Leinwand, die zusammengefaltet da steht.
Wand von Maria Magdalena Köhn
Hohe Vitrine mit einem großen Bucherstapel darin.
Bücherstapel von Maria Magdelena Köhn
Eine dunkle Eisentühr lehnt an einer weißen Wand. An ihr sind viele kleine Hefte befestigt. man sieht Kinderzeichnungen und krakelige Schrift. Daneben 4 Rahmen übereinander mit handgeschriebenen Texten.
Die Buchkinder
ine Besucherin sitzt an einem Tisch und schreibt. Man sieht sie von hinten. Sie trägt einen roten Blazer und hat lange glatte blonde Haare. Sie sitzt etwas zur rechten Seite geneigt. Der Stuhl und der Tisch sind antik aus DDR-Zeiten, aber etwas heruntergekommen. Über dem Tisch an der Wand hängen zwei Gemälde in den Farben. Lachs, braun und grün. Man sieht organische abstrakte Formen. Auf dem linken Bild sind es mehr Formen, links rechts gibt es mehr Freiraum. Neben dem Tisch links steht eine antike Stehlampe, die leuchtet.
Bei der Ausstellung konnte die Besucher*innen auch selber Tagebuch schreiben. Ein Buch war eigens dafür ausgelegt.
3 Kinder und 1 Frau sitzen mit Simone an einer Bierbank in einem hohen Ausstellungsraum. Sie zeichnen. Auf dem Tisch sind viele Papiere und Tusche. Simone sitzt am Kopf des Tisches und schaut auf die anderen. Im Hintergrund ein großer weißer Saal mit Bildern an der Wand.
Ich gebe den Workshop „Grafisches Tagebuch“
Eine kleine Gruppe Menschen steht im Ausstellungsraum vor einer antiken Vitrine. Simone steht am nahsten und schaut darauf. Im Hintergund zwei große weiße Säulen und ein großes graues Bild an der Wand.
Ich gebe eine Führung in Leichter Sprache. Wir stehen vor einer Vitrine mit Zeichnungen von Anija Seedler. Im Hintergrund Vitrinen mit Tagebüchern. An der Wand hinten ein großes Bild von Nora Mona Bach.
Zwei Männer in schwarz gekleidet marschieren zwischen Vitrinen. Sie spielen Posaune uns Trompete. Im Vordergrund ein kleines Podest mit Büchern. Im Hintergrund ein großes graues Bild.
Michael Schlabes (Trompete) und Hendrik Reichhardt (Posaune) improvisieren bei der Finissage.
Ein Mann mit grauen Haare, einer Brille, blauen Jeans und einem hellrotem Hemd liest vor einem Publikum. Sie befinden sich im Ausstellungsraum. Im Hintergrund Vitrinen und Bilder an der Wand.
Burkhard Glaetzner liest aus seinem neuen Gedichtband „fernnähe“ herausgegeben bei MMKoehn Verlag
Simone und Maria stehen zwischen Vitrinen und schauen in die Kamera. Links Simone lacht mit offenem Mund. Sie trägt ein schulterfreies schwarzes Oberteil. Rechts Maria lächelt in einem schwarzen Minikleid. Im Hintergrund eine hohe weite Wand, die voll beklebt ist mit Zeichnungen.
Maria Magdalena Koehn und ich haben die Ausstellung zusammen organisiert

Weitere Links zur Ausstellung und zum Thema Tagebücher:

Link zur Ausstellung: spinnerei.de/veranstaltungen/journal-intime

Was habe ich ausgestellt? Ich habe 350 Seiten aus meinem Sketchnotes-Tagebuch ausgestellt. Einen Teil daraus könnt Ihr hier sehen: simonefass.de/blog/meine-wichtigsten-erkenntnisse-aus-meinem-ersten-jahr-sketchnotes-tagebuch

Mehr zu meinem Konzept des Sketchnotes-Tagebuchs und warum das Tagebuchschreiben guttut: simonefass.de/blog/warum-tagebuch-schreiben-guttut

Maria Magdalena Koehn schreibt auch zur Ausstellung: mmkoehnverlag.de/journal-intime-tagebuch

Beteiligte Künstler*innen :

Nora Mona Bach
Helmut Brade
Buchkinder Leipzig E.V.
Simone Fass
Maria Magdalena Koehn
Mandy Kunze
Barbara Proschak
Bettina Scholz
Martin Schuster
Anija Seedler

Danke an Michael Ludwig von der Galerie Archiv Massiv.

  • Tagebuch
  • Ausstellung
  • Spinnerei

Keine Kommentare