Lieber Blog,
nun ist die Ausstellung „Journal Intime“. Vom 1. Bis 22. August 2026 stellten wir zum Thema „Tagebücher“ aus im Archiv Massiv auf der Spinnerei Leipzig. Ganz im Sinne des Tagebuchs hier meine Gedanken zur Ausstellung in Notizen zusammengefasst.
Im Tagebuch zur Ausstellung schrieb ich:
„Abbau meiner Wand. Wehmut, Erleichterung, neue Energie, Frohsinn, Optimismus, Unsicherheit. Aber auch Klarheit und direkte Richtung.“„Wehmut: Wir haben dieses Schaufenster bekommen. Unser Thema war schön sichtbar. Nun ist Schaufenster weg. Das stimmt wehmütig.“„Erleichterung: So viel los während der Ausstellung. So viel gemacht: Mit so vielen Leuten geredet, gechattet, telefoniert, organisiert, präsentiert, nachgedacht, mitgedacht, auf- und abgebaut, dagewesen, guten Eindruck gemacht, geschrieben und gepostet und auch einfach gefreut. Das ist jetzt vorbei. Puh!“„Neue Energie: Ich kann Menschen was Wertvolles mitgeben. Ich kann mit meiner Energie begeistern. Mein persönliches Thema ist relevant auch für andere. Das motiviert mich, das Thema mehr sichtbar zu machen.“"Frohsinn: heißt auch Stolz, wir haben gemeinsam schnell etwas Besonderes und Neues auf die Beine gestellt. Wir haben es geschafft, weil wir viel Erfahrung haben und großes Netzwerk, weil wir Profis sind und wissen, was wir wollen. Das bestätigt mich (und uns) in unserer künstlerischen Identität."Optimismus: mit der richtigen Energie + Haltung klappt das, was man will. Türen zu neuen innovativen Projekten haben sich geöffnet. Neue Möglichkeiten + Perspektiven sind nicht nur sichtbar, sondern auch schon fassbar.""Unsicherheit: Weil der Raum um das Tagebuchschreiben, noch unklar wo platziere ich es in mitten meiner vielen anderen Tätigkeiten. Wie positioniert sich das Tagebuch schreiben auf dem Markt? Einige noch unbefangener Felder mit Abenteuercharakter."„Klarheit + direkte Richtung: Was kann und will ich geben? Wo kann ich (hin)leuchten?“„Meilenstein/Markierung/Entscheidender Punkt: Die Ausstellung ist ein Meilenstein, den man feiert, an dem man sich neu orientiert und weiterblickt. Nun stellt sich die Frage: in welche Richtung gehe ich jetzt?“
Und hier noch ein paar Eindrücke aus der Ausstellung:
Vernissage. Helmut Brade hält die Eröffnungsrede.Besucherinnen vor meiner WandDetail aus meiner Wand.Wand von Maria Magdalena KöhnBücherstapel von Maria Magdelena KöhnDie BuchkinderBei der Ausstellung konnte die Besucher*innen auch selber Tagebuch schreiben. Ein Buch war eigens dafür ausgelegt.Ich gebe den Workshop „Grafisches Tagebuch“Ich gebe eine Führung in Leichter Sprache. Wir stehen vor einer Vitrine mit Zeichnungen von Anija Seedler. Im Hintergrund Vitrinen mit Tagebüchern. An der Wand hinten ein großes Bild von Nora Mona Bach.Michael Schlabes (Trompete) und Hendrik Reichhardt (Posaune) improvisieren bei der Finissage.Burkhard Glaetzner liest aus seinem neuen Gedichtband „fernnähe“ herausgegeben bei MMKoehn VerlagMaria Magdalena Koehn und ich haben die Ausstellung zusammen organisiert
Weitere Links zur Ausstellung und zum Thema Tagebücher: