Collage aus 6 Bildern von Tagebüchern der 6 teilnehmenden Künstler*innen. Ein Buch mit Fotocollagen, eine schnelle Skizze mit Text

Zum Tag des Tagebuchs – Schriftliches „Denken“ von Erinnerungen

Ein Gespräch zwischen Künstler*innen zu ihrer künstlerischen Arbeit mit Tagebüchern

12. Juni 2024 , 19:30–21:00 Uhr

Über die Veranstaltung

„Denken heißt Beschäftigung mit abwesenden Sachverhalten.“ (Werner Balzer)

Am 12. Juni ist Tag des Tagebuchs. Wir laden ein zu einem Gespräch mit verschiedenen Künstler*innen, die sich künstlerisch mit Tagebüchern auseinandersetzen. Viele kennen Tagebücher als persönliche schriftliche Notizen. Aber sie können auch gezeichnet oder plastisch umgesetzt sein. Wie sehen diese Art der Erinnerungen aus? Wie findet da die Übersetzung in Bilder und plastische Formen statt? Und welchen Bezug haben die Bilder mit den selbst verfassten Texten?

Es geht um das visuelle Festhalten von Eindrücken, die Leistung, die im Kopf bei der Übersetzung stattfindet und die Beziehung zum Schreiben.
Wie funktioniert das Notieren von Erinnerungen auf bildlicher Ebene? Für die eingeladenen Künstler*innen ist Tagebuchschreiben mehr als intimer Ausdruck von persönlichen Erinnerungen. Sie erforschen, experimentieren und fordern heraus, was zwischen Hirn und Hand passiert durchs Schreiben, Gestalten und Zeichnen. Der persönliche Bezug dient als der Startpunkt für eine Reise in die Transkription.

Inhalt

Simone Fass und Maria Magdalena / MMKoehn (Moderation), im Gespräch mit Franziska Güttler, Barbara Proschak, Martin Schuster und Helmut Brade

Kosten

7 €

Das Orga-Team

Das Orga-Team bilden Maria Magdalena Meyer/MMKoehn Verlag und Simone Fass.

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