Ich helfe Visionären, mit visuellen Storys große Ideen an viele Menschen zu vermitteln. Und damit die Welt zu verändern.

Über mich: Simone Fass

Hi,

ich bin Simone Fass, die Visuelle Übersetzerin. Ich habe mich auf Visualisierungen durch Zeichnungen spezialisiert. Schon immer habe ich mich dafür eingesetzt, das Lernen und Verstehen durch Zeichnungen zu verbessern. Ich bin fasziniert davon, wie man Ideen durch Zeichnungen dokumentieren, festhalten und beflügeln – und vor allem: wie man Menschen damit begeistern kann.

Wie ich arbeite

Mit Menschen sprechen, zuhören, Fragen stellen, sich einfühlen und Geschichten entdecken. Manche mehr erahnt als gedacht. Mal Unternehmensgeschichten, mal Lebensgeschichten, mal Innovationsgeschichten. Und immer mit einem starken Kern: mit Ideen, die die Welt verändern möchten. Und dann zeichnen, was ich sehe, höre, fühle, erlebe. Und dabei den roten Faden spinnen und die passende Bildsprache finden, um mit visuellen Storys zu motivieren, zu überzeugen und zu begeistern. Das ist meine Welt.

2001–2007

Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (Abschluss: Diplom-Grafikdesignerin mit Fachgebiet Illustration) und mehrere Auslandssemester in Frankreich

Im Studium lernte ich, schöne Bilder und Drucksachen zu gestalten. Das ist erstmal ziemlich allgemein. Deswegen spezialisierte ich mich. Und das begann schon im Studium während meiner Auslandssemester in Frankreich. Dort habe ich französische und belgische Comics kennen- und lieben gelernt – insbesondere Dokumentar- und Reportagecomics. Es faszinierte mich, wie Realität in Zeichnungen übersetzt werden kann: Was kommt beim Betrachter an im Vergleich zu Fotos? Welche Rolle spielt die Subjektivität des Zeichners? Und: Gibt es überhaupt neutrale Reportagen?

2007

Erste praktische Erfahrungen: Ein Agentur-Praktikum
Nach meinem Studium tat ich erst mal das, was wohl die meisten Grafiker nach ihrem Studium tun: Ich absolvierte ein Praktikum in einer klassischen Design-Agentur. Dort gestaltete ich Corporate Designs und schmückte Websites, Flyer und Broschüren mit feschen Illustrationen. Doch nach dem Praktikum wusste ich: Damit wollte ich kein Geld verdienen. Denn weder die Themen noch die stressige Agentur-Atmosphäre hatten mir gefallen. Was konnte ich sonst tun?

2008–2010

Gründung und Leitung von Illufabrik Leipzig – der Illustratorenblog aus Leipzig
Das Thema „Reportage“ hatte mich seit meiner Auslandssemester in Frankreich nicht losgelassen. Und deshalb gründete ich 2007 den Illustratoren-Blog www.illufabrik.de. Gemeinsam mit anderen Kreativen berichtete ich über kulturelle Events in Leipzig – immer in Form von Illustrationen. Ich lernte unglaublich viel über Dramaturgie und visuelles Storytelling, über Marketing und PR. Doch leider ließ sich damit kaum Geld verdienen. So musste ich 2010 umdenken. Ich wollte weiter Reportagen zeichnen. Nur: Wo konnte das noch nützen? Und vor allem: Wer würde mich dafür bezahlen? Ich machte mich auf die Suche: nach einem neuen Sinn und nach Bedarf. Mit der Frage „Wo können Bilder helfen, die richtigen Informationen möglichst schnell an die passenden Menschen zu vermitteln?“ organisierte ich Umfragen und Tests in verschiedenen Branchen. Mich interessierte, welche Art von Kommunikation durch Bilder besonders verbesserungsfähig ist. Ich wollte meine Kreativität und mein Interesse mit einem direkten Nutzen verbinden.

Seit 2010

Freischaffende Illustratorin und Visuelle Übersetzerin
Ich fand zunächst heraus, dass mir die Trainings- und Coachingbranche besonders gut gefiel, da sie von viel Kreativität getragen ist und sie diese mit einer starken Mission verbindet: nämlich Menschen zu bewegen und zu begeistern. Im Laufe der Zeit kamen dann noch andere Bildungsbereiche und Unternehmen hinzu, die alle eines brauchten: Bilder, die Menschen berühren und so Veränderungen bei ihnen auslösen. Diese Veränderungen lassen sich gestalten. Aus diesem Grund arbeite ich bis heute überall dort, wo Veränderungs- und Lernprozesse von Menschen gesteuert werden. Im Laufe der letzten Jahre habe ich mich beim Zeichnen immer mehr auf das Wesentliche konzentriert. Mein Stil wurde immer minimalistischer. Und da bin ich heute: Ich liebe es, Dinge durchs Zeichnen auf den Punkt zu bringen. Ich mag es, wenn ein Bild kurz und knapp ist und etwas klar und deutlich aussagt. Ich finde, dass Funktionalität und Design unbedingt zusammengehören. Visualisierung ist für mich ein lebendiges Tool, um Interaktion zu schaffen und Prozesse voranzubringen.