Archives de Tag: Graphic Recording

Warum Menschen mit kognitiver Einschränkung Graphic Facilitation brauchen

Anfang August fand das internationale Meetup Euviz zwischen visuellen Prozessbegleitern in Dänemark statt. Auch wenn ich nicht teilnehmen konnte, nutze ich die Gelegenheit, meine Arbeit als Visuelle Übersetzerin mit Menschen mit geistiger Behinderung vorzustellen. Auf dem Meetup gab es nämlich eine Session zum « Social Impact » von Graphic Facilitation – wie visuelle Prozessbegleitung also in sozialen Bereichen agieren kann. Hier könnt Ihr die Ergebnisse dieser Session sehen.

Ich fasse in diesen Sketchnotes kurz zusammen, wie Menschen mit geistiger Beeinträchtigung von visueller Prozessbegleitung profitieren. Welchen Problemen begegnen sie und wie kann das Graphic Facilitation helfen, diese Probleme zu lösen? Graphic Facilitation ermöglicht eine bessere Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Wie? Lest selbst:

Social Impact für inklusive Visualisierung

Sketchnotes gegen Rassismus und Diskriminierung

Vor 2 Wochen war ich auf der ersten Frühjahrsakademie des Landesnetzwerks Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt e.V. (Lamsa) . Es ging darum, wie man Diskrimnierung und Rassismus vorbeugen und darauf reagieren kann. Lamsa schafft Dialoge zwischen Migranten und Deutschen und setzt sich so für eine vielfältige Gesellschaft ein.

Ich habe spontan in meinem Notizblock Sketchnotes gemacht und die für mich wichtigsten Aussagen visualisiert. Es ist natürlich eine subjektive und persönliche Dokumentation ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Im ersten Teil gibt es eine Übersicht über die Themen « Interkulturelle Bildung », « Ausbildung und Arbeitsmarkt », « Sprachmittlung », « Alltagsrassismus und -diskrimnierung » und « Ehrenamt ». Dann besuchte ich einen Workshop über « Alltagsrassismus und -diskrimnierung » und habe dies weiter visuell dokumentiert.
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"Wir bauen Brücken" und (verkehrs-)regeln auf und möchten Partner finden – Aussage von Lamsa über ihre Ziele festgehalten in Sketchnotes zur Lamsa Frühjahrsakademie

"In den letzten 4 Jahren ist die Anzahl der Ausländer um 50 [ gestiegen in Sachsen-Anhalt", "5% der Bewohner in S-A sind Ausländer", "Themen: Interkulturelle Bildung" – Migranten als Experten integrieren" – Aussage von Lamsa über ihre Ziele festgehalten in Sketchnotes zur Lamsa Frühjahrsakademie

"Perspektivwechsel", "Wo sind die Grenzen interkureller Bildung", "Rechtspopulismus stark", "Thema 2: Ausbildung und Arbeitsmarkt" – Aussage von Lamsa über ihre Ziele festgehalten in Sketchnotes zur Lamsa Frühjahrsakademie

 

"wir ändern Rahmenbedingungen, "Strategiepapier", "Integration aufAugenhöhe" – Aussage von Lamsa über ihre Ziele festgehalten in Sketchnotes zur Lamsa Frühjahrsakademie

"Thema 3: Sprachmittlung", " Wohnungssuche schwierig", "Sprache erlaubt Teilhabe", "Ehrenamt wichtig", "Amt soll Dolmetscher stellen" – Aussage von Lamsa über ihre Ziele festgehalten in Sketchnotes zur Lamsa Frühjahrsakademie

"Thema 4: Ehrenamt", Leute arbeiten aus herz, weniger für die Ehre"", "durch Ehrenamt Zugang zum Arbeitsmarkt erschwert" – Aussage von Lamsa über ihre Ziele festgehalten in Sketchnotes zur Lamsa Frühjahrsakademie

 

 

"Ehrenamtliche wollen gestalten", so viele wollen sich ehrenamtlich engagieren: 43% der in Deutschland geborenen mit einet deutschen Staatsbürgerschaft und Mgrantionshintegrund und 46 % der in Dtl geborenen und dt Staatsbürgerschaft und OHNE Migrationshintergrund" – Aussage von Lamsa über ihre Ziele festgehalten in Sketchnotes zur Lamsa Frühjahrsakademie

"diese Leute wollen sich ehrenamtlich engagieren: 31 % der menschen mit Migrationshintergrund, in Dtl geboren, OHNE deutsche Staatsbürgerschaft und 21 % der menschen der immigrierten Menschen OHNE dt Staatsbürgerschaft"," man braucht Sicherheit, um ehrenamtlich tätig zu sein" – Aussage von Lamsa über ihre Ziele festgehalten in Sketchnotes zur Lamsa Frühjahrsakademie

"Thema Alltagsrassismus", "Was ist Diskrimnierung? _ benachteilig aufrgund eines Merkmals", "Diskrimnierung gibt auf individueller Ebene, auf institutioneller Ebene und auf der diskursiven Ebene" – Aussage von Lamsa über ihre Ziele festgehalten in Sketchnotes zur Lamsa Frühjahrsakademie

 

 

 

 

 

 

 

"Wo wird diskriminiert? – Job, Wohnungssuche, Arzt, Banken, Jobsuche, Medien, Amt, Polizei, Kollegen, Schulweg, uff. Verkehrsmittel", "Mögliche Lösungen: Fürsprecher (da aber Vorsicht, Risiko Entmündigung)" – Aussage von Lamsa über ihre Ziele festgehalten in Sketchnotes zur Lamsa Frühjahrsakademie

"Thema Alltagsrassismus", "Was ist Diskrimnierung? _ benachteilig aufrgund eines Merkmals", "Diskrimnierung gibt auf individueller Ebene, auf institutioneller Ebene und auf der diskursiven Ebene" – Aussage von Lamsa über ihre Ziele festgehalten in Sketchnotes zur Lamsa Frühjahrsakademie

"Welche Lösungen gibt es? – Stärkung betroffener, eigene direkte Beschwerde der betroffenen, Hinweis auf Rechtslage, öfter u gebündelt beschweren, Gedächtnisprotokoll, zeugen" – Aussage von Lamsa über ihre Ziele festgehalten in Sketchnotes zur Lamsa Frühjahrsakademie

 

"Was kann lamsa tun? – empowerment Workshops, Rollenspiele, Aufklärung Mehrheitsgesellschaft", Was kann die Gesellschaft tun? bewusst mischen u Vielfalt sichtbar machen, Integration heißt: migranten sollen sich anpassen und die deutschen sollen offener sein" – Aussage von Lamsa über ihre Ziele festgehalten in Sketchnotes zur Lamsa Frühjahrsakademie

Lieber aktiv statt passiv – meine Live-Visualisierungen 2017

Im ersten Teil meiner Review sprach ich über meine Lieblingsdesignprojekte 2017. Im zweiten Teil verrate ich Euch, was sich im Bereich der Live-Visualisierung und Sketchnotes bei mir getan hat.

Mehr Graphic Facilitation, weniger Graphic Recording

Auch im Bereich der Live-Visualisierung hat sich 2017 einiges konkretisiert. Durch meine tollen Partner Daniela Schober, Carsten Bolk und Andreas Berens von TheUntold, Katharina Ibrahim und ein intensives Coachinggespräch mit Katrin Seidel vom bfkm habe ich gemerkt, dass ich mit meinen Visualisierungen mehr schaffen möchte als ein schickes Plakat, ein „Nice-To-Have“, das am Ende der Veranstaltung zum Fotografieren und Bestaunen an der Wand hängt. Ich möchte etwas schaffen, was mehr Sinn macht und die Nutzer wirklich weiterbringt. Bedeutet konkret, dass ich vom Graphic Recording weg und mehr zum Graphic Facilitation hin möchte

Zum Beispiel:

Im Brand-Storytelling-Workshop, den TheUntold mit einem großen Unternehmen durchführte, habe ich die Teilnehmer visuell dabei unterstützt, ihren Personas Leben einzuhauchen und Storys zu finden, die einfach zu ihnen passen.

Persona zeichnen bei Brand-Storytelling-Workshop mit TheUntoldich mit Carsten Bock und Andreas Berens (theUntold) in ihrem Brand-Storytelling-Kurs

Zusammen mit Employ ID fand ich ihr Big Image, ihren visuellen Anker, den sie brauchten, um ihre Kunden von ihrer Dienstleistung zu begeistern.

Graphic Facilitation für Employ ID

Diese Arbeitsweise heißt auch, dass ich in die Konzeptionsphase und während des Workshops mit eingebunden werde und die Visualisierungen als Arbeitswerkzeug verstanden werden.

Damit die Leser auch was davon haben – nutzerfreundliche Sketchnotes

Ich entwickelte mehr Selbstbewusstsein und hatte ein neues Motto: „Das kann ich, also zeig ich’s!“. Ich kann Inhalte visuell auf den Punkt bringen. Welcher Kanal ist dafür nicht besser geeignet als Twitter? So fing ich an, über meinen Twitter-Kanal Begriffe visuell zu erklären, die mir über den Weg liefen (der Hashtag dazu: #visuellerklärt). Hier zum Beispiel zeige ich Lormen, die Sprache der Taubblinden, welche über den Tastsinn der Hände funktioniert.

Ich liebe es, Funktionalität und Ästhetik miteinander zu verbinden. Das ist mein Begriff von Design, wobei Funktionalität immer vorgeht. So auch bei meinen Sketchnotes. Ich finde sie total nützlich, weil sie mir selber helfen, Informationen besser aufzunehmen. Ich möchte aber, dass Andere auch davon Nutzen haben. Deswegen habe ich angefangen, meine Sketchnotes nutzerfreundlicher zu gestalten. Wie? Ich mache mir Gedanken zur Informationsarchitektur. Das heißt, wo sollte welche Info stehen, damit sie auch für andere Leser gut nachvollziehbar ist? Und das Format wird auch mitbedacht; ich wähle in der Regel Din A 4, weil es sich gut auf dem Bildschirm anzeigen und ausdrucken lässt.

Zum Beispiel meine Sketchnotes zu barrierefreiem Internet.

Sketchnotes zu barrierefreiem Internet

Mit einem anderen – persönlicheren – Projekt konnte ich meinen Stil auch noch weiter zuspitzen: meine Tagebuch-Sketchnotes „Zeichnen ist wie Schreiben“. Regelmäßig notiere ich mir da stichwortartig, was ich gemacht und erlebt habe und skizziere ein Bild dazu. Durch die Regelmäßigkeit bleibe ich in Übung. Außerdem sehe ich das Projekt als Experimentierfeld für Layout, Schreiben und Handlettering. Denn auf jeder Seite variiere ich mindestens ein grafisches Element und schaue, wie sich dies auf das Layout und die Lesbarkeit auswirkt. Teilen tue ich dieses Experiment unter #drawingislikewriting auf meinem Instagram-Account.

Drei seiten meines visuellen Tagebuchs bezeichnet mit Sketchnotes

Fazit: es hat sich für mich gelohnt dranzubleiben und nur das zu machen, was mir Spaß macht. Denn nur so konnte ich mich weiterentwickeln.

Im dritten und letzten Teil meiner Review erzähle ich, wie sich mein Netzwerkverhalten 2017 verändert hat.

Digital Workshop #6: Google Online Marketing

Sechste und letzte Folge aus der Serie der Digital-Workshop-Sketchnotes. An der Uni Leipzig und an der FOM Leipzig fand und findet derzeit noch eine Weiterbildungsreihe zum Thema « Online-Marketing » statt. Neben Marketing-Spezialisten von der Leipziger Firma Projecter kam auch angereist aus Irland ein Mitarbeiter von Google.

Hier meine live gezeichneten Sketchnotes über Online Marketing mit Google.

Sechtse Folge aus der Serie der Digital-Workshop-Sketchnote

Digital Workshop #5: Online-Kommunikation

Fünfte Folge aus der Serie der Digital-Workshop-Sketchnotes.

Ich visualisierte den Vortrag von Manuel Binternagel (Account Manager bei Projecter GmbH), der über aktuelle Tendenzen, Statistiken und Strategien in der Online Kommunikation berichtete.

Fünfte Folge aus der Serie der Digital-Workshop-Sketchnotes. Manuel Binternagel (Account Manager bei der Projecter GmbH) sprach über die neustenn Tendezen, Strategien und Statistiken in der Online Kommunikation

Digital Workshop #4: Mobile Marketing

Vierte Folge aus der Serie der Digital-Workshop-Sketchnotes.

Katja von der Burg (Gründerin und Geschäftsführerin von Projecter GmbH) berichtete über aktuelle Tendenzen, Statistiken und Strategien im Mobile Marketing.

Vierte Folge aus der Serie der Digital-Workshop-Sketchnotes. Katja von der Burg (Gründein und Geschäftsführerin bei der Projecter GmbH) sprach über die neustenn Tendezen, Strategien und Statistiken im Mobile Marketing..

 

 

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Digital Workshop #3: Einführung in SEO

Dritte Folge aus der Serie der Digital-Workshop-Sketchnotes.

André Jontza (Account Manager bei der Projecter GmbH) führte ein in SEO.

Dritte Folge aus der Serie der Digital-Workshop-Sketchnotes. André Jontza (Account Manager bei der Projecter GmbH) zeigte Online-Marketing-Praxisbeispiele.

 

Digital Workshop #2: Praxisbeispiele Online-Marketing

Hier meine zweiten Sketchnotes aus der Serie der Digital-Workshop-Sketchnotes.

Heike Masurek (Marketingchefin bei der VivoSensMedical GmbH) zeigte Online-Marketing-Praxisbeispiele.

Sketchnotes (Graphic Recording) zum ersten Vortrag der Digitalen Workshop-Reihe an der Uni leipzig. Vortragende: Projecter GmbH aus Leipzig.

Digital Workshop #1: Online-Marketing-Instrumente

Spannende Vorträge zum Thema Online Marketing im Rahmen der Digital-Workshop-Reihe fanden letzte Woche an der Uni Leipzig statt. Ich habe eine Auswahl davon in Sketchnotes visualisiert. Hier die Nummer 1 der Serie.

Vortragender: Ralf Kolosche von der Projecter GmbH sprach über aktuelle Tendenzen und die besten Strategien des Online-Marketings. Sketchnotes (Graphic Recording) zum ersten Vortrag der Digitalen Workshop-Reihe an der Uni leipzig. Vortragende: Projecter GmbH aus Leipzig.

Facebook-Ads – Sketchnotes

Beim letzten Gründerfrühstück gab es einen Vortrag über facebook-Ads. Vortragender: Dirk Spannaus von Webzunder.

Sketchnotes (Graphic Recording in Kleinformat) zu einem Vortrag über "facebbok für Marketing nutzen" von Dirk Spannaus von Webzunder

Sketchnotes (Graphic Recording in Kleinformat) zu einem Vortrag über "facebbok für Marketing nutzen" von Dirk Spannaus von Webzunder

Sketchnotes (Graphic Recording in Kleinformat) zu einem Vortrag über "facebbok für Marketing nutzen" von Dirk Spannaus von Webzunder

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