Archives de Catégorie: News

Mit Bildern erklären und Geschichten erzählen

Leichte Sprache: Grundlagen und Diskussion

Ich habe heute an einem Workshop über Leichte Sprache teilgenommen, der vom Antidiskriminierungsbüro Leipzig veranstaltet wurde.

Das erste Mal habe ich selbst schwere Texte in Leichte Sprache übersetzt und festgestellt, wie schwierig das ist. Leichte Sprache interessiert mich deswegen so sehr, weil sie im Prinzip dasselbe macht wie ich mit meinen Visualisierungen: sie bringt Aussagen auf den Punkt. Ich finde, man kann sich von ihr viel abgucken für eigene Formulierungen in schwerer Sprache.

Die Inhalte des Workshops fasse ich hier in Sketchnotes zusammen. Themen:

  • Für wen ist Leichte Sprache?
  • Warum braucht man Leichte Sprache?
  • Die wichtigsten Regeln der Leichten Sprache
  • Definition von Leichter Sprache
  • Übersetzungen – welche gibt es?
  • Prüfung von Leichter Sprache
  • Diskussion
  • Links und Tipps

Sketchnotes vom leichte Sprache Workshop

Interview mit tutory: Mehr auf den Inhalt konzentrieren

Interview mit Thomas Haubner von tutory.de – einem Online-Tool zur Erstellung, Veröffentlichung und Teilen von Arbeitsblättern. Ich freue mich, meine neue Serie der visualisierten Interviews mit so einem spannenden und nützlichen Tool zu beginnen.

_

_

_

Hallo Thomas! Was ist denn genau tutory?
Tutory ist ein Online-Editor zum Erstellen von Arbeitsblättern, Unterrichtsmaterial und Dokumenten. Er ist vergleichbar mit anderen Textverarbeitungsprogrammen. Der Unterschied: Inhalte werden als spezifische Bausteine eingefügt, die per Drag&Drop auf das Arbeitsblatt gezogen werden. Diese Bausteine sind auf die Bedürfnisse von Lehrenden angepasst. Zur Verfügung stehen z. B. Lückentexte, Multiple-Choice-Aufgaben, Sortieraufgaben, und viele mehr. Diese Bausteine können dann mit individuell angepasst werden.
Damit geht das Erstellen von komplexen Dokumenten wesentlich schneller. Fertige Arbeitsblätter können auf tutory dann veröffentlicht und von anderen genutzt werden. Wer veröffentlicht, tut dies unter freien Creative Commons Lizenzen. Die Nachnutzung und Anpassung von Inhalten ist kostenfrei, ohne Nachfragen möglich und rechtlich transparent.
Wie lange gibt es tutory schon?
Seit Februar 2016 ist tutory in der BETA-Phase. Diese endete mit dem Start des ersten kostenpflichtigen Angebotes – tutory-BASIC – Ende November 2016.
Welchen Bedarf möchtet Ihr mit tutory decken?
Lehrende sind auf Eigenproduktion von Material für den Unterricht angewiesen und verbringen viel Zeit damit, Dokumente zu layouten und für Schüler anschaulich zu gestalten. Das wissen Sie und suchen nach Möglichkeiten, diesen Prozess zu vereinfachen. Lehrerinnen und Lehrer wollen (und müssen) zunehmend auch digitale Unterrichtsmaterialien anbieten. Die Erstellung solcher Materialien ist oft noch viel schwieriger als ein analoges Lernmitel zu erstellen. Daher wollen wir ab März einen einfache Möglichkeit anbieten, interaktive Arbeitsblätter zu erstellen und zu nutzen.
Wer steht hinter tutory?
Insgesamt vier Personen bilden das Gründerteam von tutory: Thomas Hoyer (Grundschul- und Ethiklehrer), sein Bruder Stephan Hoyer (Dipl. Informatiker), André Herrn (Master Medieninformatik) und Thomas Haubner (B.A. Kulturwissenschaften, Schwerpunkt Kulturmarketing).
Wie kam es zur Idee für tutory?
Arbeitsblätter sind praktisches Medium, um individuelles Unterrichtsmaterial für die Klasse oder einzelne Lernenden zu erstellen. Sie sollen aber ansprechend und didaktisch sinnvoll formatiert sein. Soll dieser Anspruch aufrechterhalten werden, vervielfacht sich der Aufwand, wenn im Unterricht mehr differenziert werden soll. Auch fertige Verlagsmaterialien können diese Differenzierung nur bedingt leisten. Das hat Thomas Hoyer – einer der Mitgründer von tutory.de – in seiner Abschlussarbeit festgestellt. Nach einiger Recherche fand er keine funktionale Softwarelösung für dieses Problem. Damit war die Idee zu tutory geboren.
Wie macht Ihr auf Euch aufmerksam?
Wir nutzen eine Großzahl der Kanäle, die Start-Ups in den ersten Jahren zur Verfügung stehen: Social Media (Twitter, Facebook und Instagram), Konferenzen, Barcamps und Diskussionen im Bildungsbereich, wir veranstalten Fortbildungen zu tutory und allgemein zu Open Educational Resources (Unterrichtsmaterialien unter freien Creative Commons Lizenzen). Wir haben auch ein E-Book geschrieben (https://www.tutory.de/leitfaden-oer); ein Leitfaden zu den benannten Themen mit etlichen fachübergreifenden Unterrichtsbeispielen und ausgearbeiteten Material.

Die Beta-Fassung gehört nun zur Vergangenheit. Was steckt hinter dem gerade gelaunchten BASIC-Plan? Wie gestaltet Ihr Eure Preise?

Neu registrierte Nutzer können maximal 12 Arbeitsblätter anlegen. Mit BASIC wird diese Begrenzung aufgehoben. Außerdem können Kopf- und Fußzeile des Dokuments individualisiert und weitere Bausteine genutzt werden. tutory BASIC wird in 2017 um viele weitere Funktionen ergänzt.

Der Preis orientiert sich an vergleichbaren Angeboten und wirtschaftlichen Maßstäben. Lehrende geben von Jahr zu Jahr mehr für digitale Tools und Software aus. Wir denken, dass wir mit 59,90 Euro pro Jahr und Nutzer in einem akzeptablen Rahmen agieren.
_
Eure Zielgruppe besteht zum großen Teil aus Lehrern. Könnt Ihr Euch vorstellen, das Tool auch für andere Lehrende (z. B. Trainer) anzubieten?
Bereits jetzt kann jeder Lehrende oder Trainer tutory nutzen. Die Meta-Angaben zur Auffindbarkeit der Dokumente sind zwar sehr schulspezifisch (mit Schulformen, Fächern und Klassen). Aber Trainer, die tutory für ihre Inhalte nutzen möchten und wenig Bedeutung auf die Veröffentlichung des Materials legen, können direkt loslegen.
Wie hoch ist die Bereitschaft der tutory-Anwender, ihre Arbeitsblätter zu teilen? Teilen ist ja nicht obligatorisch.
Genau. Unterrichtsmaterialien sind sensiblere Inhalte als zum Beispiel Fotos vom Mittagessen, die ich auf Instagram posten kann. Die Bereitschaft, zum Teilen ist nicht bei allen Kollegen hoch. Gründe dafür gibt es viele. Wir haben uns als erstes darum bemüht, die technischen Hürden des Teilens zu reduzieren. Die Entwicklung einer Kultur des Teilens unter Lehrenden ist jedoch ebenso wichtig, aber erfordert langfristiges Engagement. Es gibt aktuell schon über 500 größtenteils mehrseitige Unterrichtsmaterialien auf tutory. Wir haben einige Nutzer, die richtig viel teilen. Dafür sind wir auch sehr dankbar.
Wie sichert Ihr die Qualität und Richtigkeit der geteilten Arbeitsblätter? Ist es Euch eine Prüfung überhaupt wichtig? Oder kann da jeder machen, was er/sie will?
Wir kontrollieren die Qualität und Richtigkeit nicht redaktionell. Es gibt jedoch einen Melden-Button, in jeder Ansicht eines Arbeitsblatts. Meldet eine Nutzerin oder ein Nutzer einen Verstoß, gehen wir dem umgehend nach.
Bei Unterrichtsmaterial geht es nicht nur um Richtigkeit, sondern vor allem um Passgenauigkeit. Diese Prüfung kann nur die Lehrkraft selbst durchführen, denn nur sie kennt die genaue Unterrichtssituation. Fachliche Richtigkeit redaktionell zu prüfen, ist nur mit einem Team an Autoren möglich, die alle Fächer abdecken. Das können wir aktuell nicht leisten, aber wir denken natürlich über solche Möglichkeiten nach.
Was macht jemand, der es trotz der Vorlagen und Beispiele nicht schafft, sein Arbeitsblatt zu erstellen? Gibt es eine Art Design-Service, der bei der Erstellung von Arbeitsblättern hilft?
Spannende Frage. Im Grunde könnte man sagen: Ja, wir bieten einen Design-Service an, denn das Design in tutory ist festgelegt. Inhalte können nicht beliebig auf das Blatt geschrieben werden, sonden sind in einem Raster platziert. Außerdem haben spezifische Inhalte, wie z. B. eine Definition oder ein Zitat bei uns immer eine feste durchdachte Formatierung. Im Design ist tutory – auch zu Gunsten der Schüler – aktuell sehr beschränkt. Das erleichtert und beschleunigt die Erstellung aber enorm. Lehrende konzentrieren sich mehr auf den Inhalt und überlassen das Design den Voreinstellungen auf tutory. Dazu haben wir uns bewusst entschieden, denn grafische Anpassungen kosten sehr viel Zeit und verlangen auch viel Wissen über Schriften, Schriftschnitte, Abstände und Weißräume. Die meisten Lehrenden haben diese Fähigkeiten nicht, in Verlagen gibt es dafür Profis.
Zukünftig werden wir weitere Designs für verschiedene Bausteine anbieten. Diese sind dann farblich abgestimmt, damit ein gutes Gesamtbild entsteht. Auch bei den Schriftarten werden wir nur eine kleine Auswahl geben. Es werden spezifische gut lesbare Schriften für Schüler sein.
Gibt es für die tutory-Anwender die Möglichkeit, sich über das Tool hinaus über Arbeitsblätter und alles, was mit geschriebenem Lehrmaterial zu tun hat auszutauschen? Welche Maßnahmen unternehmt Ihr, um die Community weiter wachsen zu lassen?
Diese Möglichkeit gibt es aktuell noch nicht. Das Interesse der Nutzer daran ist allerdings auch sehr gering. Lehrer sind häufig Alleingänger, was ihren Unterricht betrifft. Eine direkte Kollaboration, gemeinsames Arbeiten an einem Inhalt ist eher selten, aber auch bedingt durch die Unterschiedlichkeit der Klassen und Lehrpläne. Soll Material geteilt werden, wird es in den Äther geschossen und wer es braucht, greift zu.
Teamteaching wird aber zunehmend wichtiger und auch die gemeinsame Vorbereitung von Unterricht geschieht schon in einigen Schulen. Dafür werden wir tutory sicher auch erweitern. Vorstellbar wäre kollaboratives Arbeiten à la Google-Docs, nur eben für Unterrichtsmaterial.
Sollen tutory-Anwender irgendwann Geld verlangen können für besonders beliebte Arbeitsblätter?

Wir sind noch einige Monate davon entfernt, hierfür ein konkretes Konzept vorlegen zu können. In einem ersten Schritt erscheint es jedoch sinnvoll, professionellen Anbietern von Unterrichtsmaterialien Zugang zur Plattform zu verschaffen, sodass diese dort Inhalte monetarisieren können und damit auch einen Mehrwert für unsere Nutzer generieren. Das können Kleinverlage sein, Medienanbieter oder auch Einzelselbstständige, die sich in dem Bereich professionalisiert haben.
 –
Was steht in den nächsten Monaten an?
 –
Aktuell konzipieren wir unser interaktives Arbeitsblatt. Mit diesem werden alle Dokumente, die mit tutory erstellt werden, auch als interaktive Websiten zur Verfügung stehen. Schüler können Aufgaben dann online beantworten und dem Lehrer z.B. per E-Mail zustellen.
 
_
Und noch eine Info, die ich selber ergänze: auf der didacta 2017 haben tutory beim StartEdtech-Pitch (www.startedtech.de) im Bereich Bildungstechnologie den ersten Platz belegt. Glückwunsch dafür! Und vielen Dank für das Interview!

Wohin mit der Zeit? Ein Wochenplan hilft.

Habt Ihr auch gute Vorsätze für das Jahr 2017 gemacht? Ich natürlich auch, denn ohne Ziele kommt man eben nicht voran. Einer meiner Vorsätze ist, meine Zeit besser einzuplanen. Und dafür habe ich mir einen Wochenplan gestaltet. Den stelle ich Euch hier gern zum Download zur Verfügung. Auf dass wir unsere Ziele so besser erreichen!

Visualisierter Wochenplan

Wertschöpfung – was ist das?

Was ist Wertschöpfung und wie drückt sie sich in Unternehmen aus? Welche Sätze hört man so oft, die zeigen, dass die Unternehmen noch kein Bewusstsein dafür entwickelt haben? Hier sind meine Sketchnotes zu einem Streitgespräch, das Beate Hofmann von Hope And Soul mit Anne-Katrin Dawidjan und Dr. Ulla Nagel führte auf dem Forum Dresdner Wirtschaftsfrauen.

Wertschoepfung.jpg

Gib eine Beschriftung ein

 

5 Ansätze zu Wertschöpfung

Wertschöpfung ist ein komplexes Thema. Die fünf  Lösungsansätze können unterschiedlicher so nicht sein. Es geht von deutlicher Kommunikation (Britta Kick), über Controlling (Ivonne Rosenstengel), Gentlemenschen (Karoline Bünker), Investmentfonds (Marie Thalheim) bis hin zu Pilgern (Anke Wolfert). Das Visualisieren war bei dem Pecha-Kucha-Tempo (20 Sekunden pro Folie) sehr herausfordernd, hat aber Spaß gemacht. Denn so denkt man einfach nicht so lange nach über die « Richtigkeit » der Bilder, sondern macht einfach. Das trainiert 🙂

Britta Kick gibt auf dem Forum Dresdner Wirtschaftsfrauen einen Pecha-Kuchöe-Vortrag zum Thema Wertschöpfung und Kommunikation

 

 


Ivonne Rosenstengel spricht auf dem Forum Dresdner Wirtschaftsfrauen über Wertschöpfung durch Controlling


Karoline Bünker darüber, warum Gentlemenschen erfolgreich sind beim Forum Dresdner Wirtschaftsfrauen


 

Marie Thalheim sprach über Investmentfonds beim Forum Dresdner Wirtschaftsfrauen


Anke Wolfert spricht über Wertschöpfung durch Pilgern auf dem Forum dresdner Wirtschaftsfrauen

Sächsischer Gründerinnenpreis

Doreen Haym vom Sächsisches Staatsministerium für Soziales, Gleichstellung und Integration stellt den Sächsischen Gründerinnenpreis vor auf dem Forum Dresdner Wirtschaftsfrauen.

Doreen Halm vom Sächsisches Staatsministerium für Soziales, Gleichstellung und Integration stellt den Sächsischen Gründerinnenpreis vor auf dem Forum Dresdner Wirtschaftsfrauen

Facebook Storytelling – Mauvaises pratiques

J’ai assisté hier à un cours sur le storytelling pour une page facebook par l’inspirant Lionel Clément de Storytelling.fr. Voici mes notes visualisées sur la première partie : les mauvaises pratiques.

Und jetzt auf deutsch: auch wenn die Sketchnotes auf französisch sind, können Euch die Bilder sicher helfen, die No-Gos des Content Marketings für Eure facebook-Seite zu verstehen. Wenn nicht, einfach fragen 😉 Die Visualisierung entstanden während eines online-Videos von Lionel Clément von Storytelling.fr.

Sketchnotes sur le Storytelling pour une page facebbok par Lionel Clément

 

 

Digital Workshop #6: Google Online Marketing

Sechste und letzte Folge aus der Serie der Digital-Workshop-Sketchnotes. An der Uni Leipzig und an der FOM Leipzig fand und findet derzeit noch eine Weiterbildungsreihe zum Thema « Online-Marketing » statt. Neben Marketing-Spezialisten von der Leipziger Firma Projecter kam auch angereist aus Irland ein Mitarbeiter von Google.

Hier meine live gezeichneten Sketchnotes zu Joni Yashvilis  (Account Strategist bei Google) Vortrag, der über Online Marketing mit Google sprach.

Sechtse Folge aus der Serie der Digital-Workshop-Sketchnotes. Joni Yashvili (Account Sttrategist bei Google)r sprach über die neusten Tendenzenim Google Online Marketing

Digital Workshop #5: Online-Kommunikation

Fünfte Folge aus der Serie der Digital-Workshop-Sketchnotes.

Ich visualisierte den Vortrag von Manuel Binternagel (Account Manager bei Projecter GmbH), der über aktuelle Tendenzen, Statistiken und Strategien in der Online Kommunikation berichtete.

Fünfte Folge aus der Serie der Digital-Workshop-Sketchnotes. Manuel Binternagel (Account Manager bei der Projecter GmbH) sprach über die neustenn Tendezen, Strategien und Statistiken in der Online Kommunikation

Digital Workshop #4: Mobile Marketing

Vierte Folge aus der Serie der Digital-Workshop-Sketchnotes.

Katja von der Burg (Gründerin und Geschäftsführerin von Projecter GmbH) berichtete über aktuelle Tendenzen, Statistiken und Strategien im Mobile Marketing.

Vierte Folge aus der Serie der Digital-Workshop-Sketchnotes. Katja von der Burg (Gründein und Geschäftsführerin bei der Projecter GmbH) sprach über die neustenn Tendezen, Strategien und Statistiken im Mobile Marketing..

 

 

_