Tanzen leicht erklärt

Wie konkrete Bilder auf Körpererfahrung vorbereiten

Das Problem / Die Aufgabe:

Das Tanzlabor Leipzig bietet eine inklusive Tanzlehrerausbildung. Menschen mit und ohne Behinderung lernen Methoden, mit denen sie anderen Menschen mit und ohne Behinderung das Tanzen beibringen. Teilnehmer*innen, welche eine Lernbehinderung haben, brauchen besonderes Erklärungsmaterial. Abstrakte Begriffe wie das eigene Körpergefühl im Raum und mit der Zeit sind für sie erstmal schwer zu verstehen. Die Herausforderung bestand also darin, eine visuelle Darstellungsweise zu finden, um sie in die Methoden einzuführen, damit sie sie ausführen können.

Meine Lösung:

Bedruckte Moderationskarten. Der/die Tanzlehrer/in zeigt sie, während er/sie eine Methode erklärt. Anhand der Bilder sind die Übungen besser nachvollziehbar und umsetzbar. Die Teilnehmer*innen mit Lernschwierigkeiten können sich besser vorstellen, was mit der Methode gemeint ist.

Das Ergebnis:

Die Karten werden in der Tanzlehrerausbildung regelmäßig eingesetzt. Sie tragen dazu bei, dass sich die Ausbildung etabliert.

6 Karten mit einfachen Strichzeichnungen. Karte 1: person im Rolli in einem Kubus. Karte 2: Ansicht eines Körpers und seiner Muskelschicht. Karte 3: zwei Menschen stehen sich gegenüber mit geschlossenen Augen udn atmen einfach ruhig. Karte 4: Mensch bewegt sich von links nach rechts. Die zwei Phasen der Bewegung